Die Ausnutzung gruppentheoretischer Methoden gestattet eine Untersuchung von Bandstrukturen allein auf Grund der Kristallsymmetrie. Diese Methoden werden auf ternäre Halbleiter mit Chalkopyritstruktur angewandt. Dazu werden die Charaktertafeln aller Wellenvektorgruppen zur Raumgruppe D122d aufgestellt. Aus ihnen werden qualitative Folgerungen für die Bandstruktur mit und ohne Spin gezogen. Sie betreffen die Entartung von Bändern, die mögliche Lage der Bandextrema sowie die Spin—Bahn-Aufspaltung. Die Ergebnisse werden mit den entsprechenden Bandformen der Zinkblendestruktur verglichen.