Study of Some Ionary Parameters in Horse Serum and Urine during Halothane Anaesthesia with Xylazine Premedication

Abstract
Summary: In five experimental mares, the influences of xylazine in the standing horse and as a premedication before a standard halothane anaesthesia of one and a half hours, on several ionary parameters in the serum and urine was studied in order to explain the decrease of the total serum calcium concentration found during halothane anaesthesia with xylazine for premedication.Xylazine had no influence on total calcium, ionized and complexed calcium, sodium and potassium serum concentrations. It caused marked diuresis, together with moderate calcium, sodium and potassium urinary excretions. Wide individual differences were found. The urinary creatinine excretion remained constant during the induced diuresis. During halothane anaesthesia, with xylazine for premedication. the initial diuresis was usually quickly reversed due to depression of renal blood flow caused by the inhalation anaesthesia, with even strong oliguria in two horses. No important losses of calcium, sodium and potassium were found after the initial diuresis had diminished.We conclude that the decrease in total calcium concentration in serum during halothane anaesthesia with xylazine for premedication cannot be explained by an increased urinary calcium excretion.Zusammenfassung: Untersuchung einiger Ionen‐Parameter im Pferdeserum und ‐harn während der Halothan‐Anästhesie mit Xylazin‐PrämedikationZur Aufklärung des während der Halothan‐Anästhesie mit Xylazin‐Prämedikation auftretenden Abfalls der Gesamt‐Ca‐Plasmakonzentration wurde an fünf Versuchs‐Stuten der Einfluß von Xylazin am stehenden Pferd sowie als Prämedikation einer 114 Stunden dauernden Standard‐Halothan‐Anästhesie auf mehrere Ionen‐Parameter des Serums und des Urins untersucht.Xylazin hatte keinen Einfluß auf die Serumkonzentration des Gesamt‐Calciums, des in ionisierter und komplexgebundener Form vorliegenden Calciums sowie des Natriums und Kaliums. Xylazin verursachte eine beträchtliche Diurese, die mit einer mäßigen Calcium‐, Natrium‐ und Kaliumaus‐scheidung über den Ham einherging. Dabei ergaben sich große individuelle Unterschiede. Die Kreatininausscheidung blieb während der Diurese konstant. Während der Halothan‐Anästhesie mit Xylazin‐Prämedikation ging die anfängliche Diurese wegen der durch die Inhalations‐Anästhesie bedingten Verringerung des renalen Blutflusses rasch zurück. Bei zwei Pferden trat sogar eine ausgeprägte Oligurie auf. Nach der Verringerung der initialen Diurese wurden keine bedeutenden Verluste an Calcium, Natrium und Kalium mehr gefunden.Wir schließen daraus, daß der Abfall der Serumkonzentration des Gesamt‐Calciums während der Halothananästhesie mit Xylazin‐Prämedikation nicht durch eine gesteigerte Calciumausscheidung über den Ham erklärt werden kann.